Zwei Bahnhöfe nahe Friedrichstraße

Anfang des 19. Jahrhunderts schlug auch Düsseldorfs Stunde. Voran getrieben von Industriellen wie den Herren Harkort und List entstand die Düsseldorf-Elberfelder-Eisenbahn. Sie nahm 1838 ihren Betrieb auf und fuhr – zunächst – von ihre Bahnhof am Graf-Adolf-Platz nach Erkrath. Im Jahr 1841 sogar weiter die „Steilrampe“ von Erkrath nach Hochdahl hinauf und weiter bis Steinbeck bis der Durchbruch nach Elberfeld gelang und die Züge zum „Döppersberg“ durchfuhren.
Die Bahnverbindung vom Bergischen Industriezentrum zum Düsseldorfer Hafen war der Startschuss der imposanten Entwicklung Düsseldorfs zur Industrie- und Handelsmetropole.

Wenige Jahre später gab as an der heutigen Luisenstraße den Bahnhof einer zweiten Düsseldorf anfahrenden Bahngesellschaft. 1841 nahm dort die Cöln-Mindener-Bahngesellschaft ihre Fahrten auf. Mit fleißigem Umsteigen erreichte man per Bahn nun sogar Berlin.

Doch die Friedrichstraße gab es noch gar nicht. Sie entstand 1854.

Quelle u.a.: Als die Eisenbahn nach Düsseldorf kam.

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